Make me a stone…

If I knew you where coming
I’d be home soon
And if I knew you where wishing
upon the same moon

I would walk out in the night
to tell you it’s allright

Make me a stone
Make me a crown
Make me a child to bare through the storm
who can continue when I’m gone

Make me a tree
under the sea
Where I can climb and fall down
And we can sleep there on the ground

If I knew you where thinking
– to this one I am bound
And if I knew you where wishing

you should be on the same ground

Walk out in the night
and tell me it’s allright

If I could see the things you see
If I could be inside your head
Would I only do the right things
and would you still be here?

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Text: Kari Rueslatten ❤

Fotos: die wundervolle Vis-a-Vis

Es war mir ein Fest, meine liebe. Ich freue mich auf unseres nächstes Treffen

 

 

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Freiheit des Geistes

Anhalten, den Moment festhalten, duchatmen, alles an sich vorbeiziehen lassen. Im Schutz der Lichter der Stadt wieder mal über dem Boden schweben, lachen und nicht wissen wollen, was Morgen ist.

Laufen, wohin die Füße uns bringen, dem Blatt folgen, den der Wind durch die Luft wirbelt. Den Autos zuschauen, in den Menschen über die Strassen eilen und selbst ein mal nicht eilen zu müßen.

 

 

 

Alleine sein, nix sagen müßen, die Gedanken entfliehen lassen, der Ruhe und Stille lauschen. Die Dunkelheit kommen lassen und sich nicht fürchten müssen. Freiheit genießen…

 

Und dann, wenn uns ein Gefühl überkommt, ein mal alles rauslassen, alles rauslassen, dass die Luft bebt und die Stille bricht, um das Herz leichter zu machen.

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Danke Marcel ❤

alles Staub…

„all we are is dust in the wind“

Der Mensch soll von seinem hochen Ross nach unten schauen, auf den Staub, der täglich aufgewirbelt wird, der Sand, der durch das Meer gespüllt wird, die Sanddünen auf der Wüste, die unaufgefochten voran treiben, die Erde im Wald.  Er sollte sich vor Augen führen, dass er früher oder später selbst zum Staub wird, aus dem anderes Leben entstehen wird.

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Vielleicht wird man dann doch zu dem Entschluss kommen, dass wir nicht besser sind, als andere Species auf dieser Erde, dass wir eins in eins gleich mit allen Lebewesen stehen, dass wir alle gleich entstehen, geboren und sterben werden. Wir atmen die gleiche Luft, trinken das gleiche Wasser, überall  schlägt das gleiche Herz, alle empfinden gleich den Schmerz…egal ob 2 oder 4 Beine, Fell, Schuppen, Federn oder nackte Haut.

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Vielleicht legen wir uns auf die Wiese, schauen auf die Welt aus der Perspektive eines anderen Wesen, das leider unterdruckt wurde – zu unserem Spaß, unserem Vergnügen, unserem Komfort… vielleicht stellen wir uns vor, wie es ist zu leiden, die Freiheit zu vermissen, unnötige Schmerzen zu erleiden – egal ob Mensch, oder Tier. Keiner verdient so ein Leben. Gleichheit, Verbindung, Zusammenleben, Freundschaft, Symbiose, Akzeptanz, Respekt…schon lange verloren und tief vergraben.

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wenn ich gehen soll, dann möchte ich zu Staub werden, um mich vom Wind tragen lassen zu können, um mein sein mit den anderen kleinen Wesen zu verbinden, die überall auf der Erde leben, um mit denen eins zu sein…

„Dust in the wind
All they are is dust in the wind“

KANSAS

Riesen Dank an Phil Stev Photography für das mich sehr stark bewegende Shooting ❤

 

alternatives Balett in der Mainstream Welt

„Wann wirst Du endlich erwachsen!“

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Diesen Satz könnt ich manchmal verbrennen…was soll denn ‚erwachsen‘ bedeuten…spießig? Grau? In der Menge verschwunden? Angepasst? In der Reihe stehend?

NEIN, ICH LEHNE AB

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Ich bin bunt und wild, schrill und schräg, laut, chaotisch und vergesslich. Ich tanze wild zu Punk, Oi, Reggae, Ska und Metal. Meine Haare sind bunt, meine Frisur unkonwentionell, ich habe gelöchte Ohren und Nase und Bilder auf der Haut. So what!

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Manchmal denke ich, dass die Leute, die ein Individuum kritisieren, das zu dem Style steht, das es liebt, Angst davor haben, selbst aus sich heraus zu kommen. Sich von der Last, von dem sozialen, grauen Leben in der gut getarnten Herde befreien wollen. Was sagen denn die Nachbarn? Wie sieht es aus, wenn Du so zu einem Elternabend gehst? Dich nimmt doch keiner ernst!

Bitte…

Steht dazu, wer ihr seid. Macht Mund auf, wenn euch was nicht passt. Macht das, was ihr liebt, zieht das an, was euch gefällt, sprengt den Rahmen, seid ihr selbst, weil nur dann könnt ihr euch selbst lieben UND NUR DANN könnt ihr geliebt werden. Erst wenn ihr mit euch im reinen seid, könnt ihr offen für andere sein.

Ich werde jedenfalls weiterhin gegen den Strom schwimmen.

Oi

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Fotografen in der Reihenfolge: Pikselin – Katrin FriedlPhotography by Oli LinHoffi`s-BildArtAndreas Nadler/Fotografie

 

 

von suchen und finden…

Heute bin ich faul. Lasse einen Song für mich sprechen…

„Es gibt da einen Ort
An dem mich niemand kennt
Es ist nicht einsam dort
Ich muß das einfach tun
Diesen Ort habe ich erfunden
Um herauszufinden, wer ich bin
Nachts liege ich wach
Zähle Sterne und kämpfe gegen die Müdigkeit

Ich lasse mich überschwemmen
Bin bereit, den Boden unter meinen Füßen zu verlieren
Lasse es mich dorthin bringen, wo man das Mysterium des Lebens überdenkt
Auf direktem Wege
Ich verliere jegliches Zeitgefühl
Ich nehme alles auf und erwecke diesen kleinen Teil in mir
Den ich vorher noch nicht bemerkt habe
Und ich lerne, wie weit ich noch gehen muss

Jeder Mensch hat sein eigenes Motiv
Jeder Mensch hat seinen eigene Herangehensweise
Fangen und wieder Freilassen
Was sich über den Tag hinweg anstaut

Es fährt dir in die Knochen
Und geht direkt ins Blut
Wir erzählen uns unsere Geheimnisse
Und erinnern uns daran, was Lieben heißt“

Danke Dennis Weißmantel für den Shoot

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klein.kar.iert…

bin ich kleinkariert?

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Oder…sind das Narben? Oder eher Kriegsbemalung? Fühle ich mich stärker? Kann ich mich dahinter verstecken, meine Krallen rausfahren und gegen all das ankämpfen, was mir Unbehagen bereitet?

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Ich verbeuge mich vor denen, die in ihrer Komfortzone hocken und nix von dem wissen wollen, was um sie passiert. Die können ruhig schlafen. Die kleinkarierten über-den-Tellerrand-schauer, die nur kritisieren aber die Füße still halten. Ich verbeuge mich, um mein ironisches Lächeln von denen zu verstecken.

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Danke an Phil Stev Photography und Your Image – Anja Schäfer für den tollen Winterabend im Studio.

Streetz of Mainhattan

Der Rui von Rui Fotografie hat es gewagt. Er watschelte mit mir durch die City, hat sich nicht davon ablenken lassen, dass der Junior alle zwei Sätze „Mama? Maaamaaa. Mammi, maaaamiiii!! MAMA!“ gerufen hat, ständig Hunger hatte und ausgerechnet auf den größten Kreuzungen aus dem Kinderwagen raus wollte. Er hat sich auf ein Überraschungswalk eingelassen, bei dem wir nur eine grobe Ahnung von dem hatten, was wir eigentlich shooten wollen.

Es war herrlich. Ohne Zwang und starren Posen haben wir in gut 45 min an der Konsti am McDoof gestanden, jeder ein Kaffee und der Junior ein Donut in der Hand. Ein paar coole Bilder im Kasten und gute Laune im Gepäck waren auch dabei.

Punk bleibt Punk

Oi